Aus Anti-Rassismus-Telefon

nach unten Hauptseite LogoArtKlein.gif Wir helfen! Wer sind wir?
E-Mail: artessen<a>gmx.dePost_icon.png
1ordnerZu.gif
Anti-Rassismus-Telefon »
1ordnerZu.gif
Lokale Arbeit »
1ordnerZu.gif
"Das Boot ist voll" »
1ordnerZu.gif
Islamfeindlichkeit »
1ordnerZu.gif
Oury Jalloh
1ordnerZu.gif
Nazi-Kriegsverbrechen »
1ordnerAuf.gif
Archiv »
11ordnerZu.gif
- Übersicht
11ordnerZu.gif
2011
11ordnerZu.gif
2010
11ordnerZu.gif
2009
11ordnerZu.gif
2008
11ordnerZu.gif
2007
11ordnerAuf.gif
2005
111ordnerZu.gif
-16.11.:KuM Täter
111ordnerZu.gif
-02.11.:KuM Bestrafung
111ordnerZu.gif
-26.10.:KuM Bundeswehr
111ordnerZu.gif
-22.10.:KuM Friedenspolitik
111ordnerZu.gif
-24.10.:KuM Zeitzeugen
111ordnerZu.gif
-19.10.:KuM Eröffnung
111ordnerZu.gif
-19.10.:Termine KuM
111ordnerZu.gif
-19.10.:Kalender KuM
111ordnerZu.gif
-18.10.:(WAZ) Ausstellung
111ordnerZu.gif
-18.10.:(NRZ) Hinschauen
111ordnerZu.gif
-17.10.:(WAZ) Ausstellung
111ordnerZu.gif
-24.03.:(BN)Protestbericht
111ordnerZu.gif
-23.03.:(WA)Protestbericht
111ordnerZu.gif
-22.03.:(WAZ)Brandanschlag
111ordnerZu.gif
-19.03.:(NRZ)Protestbericht
111ordnerZu.gif
-19.03.:(WAZ)Protestbericht
111ordnerZu.gif
-18.03.:Versammlung
111ordnerZu.gif
-16.03.:(NRZ)Protestaufruf
111ordnerZu.gif
-16.03.:(WAZ)Protestaufruf
111ordnerZu.gif
-15.03.:Unser Aufruf
111ordnerZu.gif
-16.03.:(WAZ)Brandanschlag
111ordnerZu.gif
-16.03.:(NRZ)Brandanschlag(2)
111ordnerZu.gif
-16.03.:(taz)Brandanschlag
111ordnerAuf.gif
-16.03.:(NRZ)Brandanschlag(1)
111strMitte.gif
Hinweis Teilartikel
111strEnd.gif
NRZ zum Brandanschlag
111ordnerZu.gif
-24.02.:WAZ Strafurteil
111ordnerZu.gif
-24.02.:NRZ Volksverhetzer
111ordnerZu.gif
-24.02.:Pressemitteilung
111ordnerZu.gif
-17.02.:WAZ WAZ:Mieterstreit
111ordnerZu.gif
-17.02.:NRZ Spätaussiedler beschimpft
111ordnerZu.gif
-27.01: PM AGG
111ordnerZu.gif
10J-Flüchtlingshilfe
111ordnerZu.gif
10J-Ypsilonisch
111ordnerZu.gif
10J-Ghanaiscj
111ordnerZu.gif
10J-Gegen_Vergessen
111ordnerZu.gif
10J-Antifa_Essen
111ordnerZu.gif
10J-Deutschstunde
111ordnerZu.gif
10J-Familienintegration
111ordnerZu.gif
10J-Flüchtlingsarbeit
111ordnerZu.gif
10J-Darstellung
111ordnerZu.gif
10J-Danke
11ordnerZu.gif
2004
11ordnerZu.gif
2003
11ordnerZu.gif
2002
11ordnerZu.gif
2001
11ordnerZu.gif
vor 2001
11ordnerZu.gif
zeitloses
1ordnerZu.gif
Seitenübersicht

Achtung: Teilartikel!

Dieser Textabschnitt wird üblicherweise nicht isoliert auf eine Webseite dargestellt.

Dort deckt dieser Abschnitt zusammen mit anderen einen zusammenhängenden Themenbereich ab.


Nrz20050316a.jpg

NRZ / Essen,Mittwoch, 16.03.2005


Anschlag auf Asylantenheim


Anschlag auf Asylanten-Heim.

Anschlag auf Asylanten-Heim. Unbekannte warfen an der Altendorfer Straße brennende Molotow-Cocktails.
Nrz20050316b.jpg

NRZ / Essen,Mittwoch, 16.03.2005


Anschlag auf Asyl-Heim

KRIMINALITÄT / Unbekannte warfen an der Altendorfer Straße brennende Molotow-Cocktails. 29 Bewohner blieben unverletzt. Staatsschutz: "Fremdenfeindliche Straftat nicht auszuschließen."


JÖRG MAIBAUM

Während Ausländer in Hoyerswerda, Mölln oder Solingen zu Opfern teils tödlicher Anschläge wurden, blieb Essen von derartigen Auswüchsen eines rücksichtslosen Rassismus gänzlich verschont. Einzig eine brennende Zeitung im Flur des Asylbewerberheims an der Altendorfer Straße erregte 1991 die Gemüter. Seit gestern jedoch ist die Situation eine andere: In der Nacht zum Dienstag warfen Unbekannte brennende Molotow-Cocktails auf eben jene Flüchtlingsunterkunft an der Altendorfer Straße, in der es vor 14 Jahren schon einmal gebrannt hatte. Nur dass es sich diesmal zweifelsfrei um einen Anschlag handelt, bei dem glücklicherweise keiner der nach Auskunft der Stadt 29 Bewohner verletzt wurde: "Wir müssen zur Zeit von einer gezielten Aktion gegen das Heim oder dessen Bewohner ausgehen und ermitteln wegen versuchter schwerer Brandstiftung", sagte Kriminaloberrat Gerhard Bürgel.

Diese erste Einschätzung des Essener Staatsschutz-Chefs kam schnell, das Spurenbild war eindeutig: Vor der Außenwand eines der zwei bewohnten Gebäude auf dem Gelände fanden die Ermittler Scherben einer mit Brandbeschleuniger gefüllten Flasche, die nicht an der Wand des Heims, sondern auf dem Boden davor zerbarst, so dass das Feuer nur einen geringen Schaden anrichten konnte. Eine zweite unzerstörte Flasche lag in der Nähe. Die Lunte hatte zunächst gebrannt, war aber dann vermutlich erloschen.

Ein 44 Jahre alter Bewohner des betroffenen Gebäudes, in dem nur zwei der in dem Gesamtkomplex untergebrachten ausländischen Familien leben, entdeckte den Brand um kurz nach Mitternacht. Offenbar früh genug, um die Flammen mit einem Eimer Wasser löschen zu können.

Auch wenn eine neuerdings in der Öffentlichkeit zur Schau gestellte Gewaltbereitschaft von Essener Neonazis Zwischenfälle mit Rechten im Rat der Stadt und zu beobachtende stärkere Mobilisierungsversuche der so genannten "Freien Kameradschaften" vor Ort schnell Rückschlüsse provozieren könnten - für die Staatsschützer ist völlig offen, wer für den Anschlag an der Altendorfer Straße zur Verantwortung gezogen werden könnte. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, sagte Bürgel.


Mehr politisch
motivierte Delikte

Insgesamt hat die politisch motivierte Kriminalität in Essen im vergangenen Jahr leicht zugenommen: von 202 Delikten in 2003 auf 218 in 2004. Die allermeisten Straftaten (182) gingen auf das Konto von Rechten - überwiegend Hakenkreuzschmierereien, aber auch Volksverhetzung und Körperverletzungen.

  • LOKALSEITE 2
    Bildunterschrift:
    Ermittler untersuchten das Ziel des Anschlags. Auf dem Boden vor der Wand zerbarst einer der Molotow-Cocktails. (NRZ-Foto: Tietz)
Wir sind umgezogen: von der Maxstr. 11 zur Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
. nach oben Hauptseite Wir helfen! E-Mail: artessen<a>gmx.dePost_icon.png