Aus Anti-Rassismus-Telefon

Infostand.jpg Hauptseite
Wir helfen! (mehrsprachig)
Wer sind wir?

artessen<a>gmx.dePost_icon.png

LogoArtMittel.gif

Wir werden gefördert von Medico International
MedicoLogo.gif


Essen stellt sich quer EqLogoKastenTrans120.png


Das Netzwerk in NRW

Netzwerkkarte.gif


ProAsyl Flüchtlingsrat Essen

Proasyl.gif


Medinetz-Essen
Medinetz-logo.gif


Essen gegen Abschiebungen

EGA.jpg

Aufstehen gegen Rassismus Essen
LogoAgR-Essen.jpg


Werden Hilft
Werdenhilft-logo.png


Mut machen - Steele bleibt bunt
Logo_Steele_bunt.jpg



attac-Essen
AttacE2.gif


Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
Eq-VVNBDALogo.gif



Friedensforum Essen
Taube.gif


Asienhaus
Aslogo.gif


Forum für internationale Friedensarbeit e.V.
Fifa_logo.gif


1ordnerAuf.gif
Anti-Rassismus-Telefon »
11ordnerAuf.gif
- Hauptseite
11ordnerZu.gif
Wir unterstützen
11ordnerZu.gif
Wer wir sind
11ordnerZu.gif
Arbeitsbeispiele
11ordnerZu.gif
Partnerschaften
11ordnerZu.gif
Unterstützen Sie uns
1ordnerZu.gif
ZAB in Essen
1ordnerZu.gif
Flüchtlinge in Essen »
1ordnerZu.gif
Lokale Arbeit »
1ordnerZu.gif
Gedenken »
1ordnerZu.gif
"Das Boot ist voll" »
1ordnerZu.gif
Islamfeindlichkeit »
1ordnerZu.gif
Oury Jalloh »
1ordnerZu.gif
Nazi-Kriegsverbrechen »
1ordnerZu.gif
Seitenübersicht

Veranstaltungskalender
(Bitte beachten Sie auch unser Kleingedrucktes).

Vorerst sind öffentliche Veranstaltungen unerwünscht.
Wir gehen davon aus, dass keine der angekündigten Veranstaltungen stattfinden wird, auch wenn wir nicht immer die Information haben.





Zur Zeit stehen uns keine weiteren Termine zu Verfügung.
Bitte, melden Sie uns Ihre Termine!

 


Fehlt was?

bitte melden beim Anti-Rassismus-Telefon (artessen<a>gmx.dePost_icon.png) Tel+Fax: 0201 - 23 20 60

Hier möchten wir alle öffentlichen Veranstaltungen auflisten, die in den weiten Rahmen von Völker- und Kulturverständigung passen. Sollten Termine fehlen oder falsch dargestellt sein, so kann das nur daran liegen, dass dieser Kalender von Menschen erstellt wurde, die nicht alles wissen und sich auch noch laufend vertippen. Bitte korrigieren Sie uns. Für die Richtigkeit der uns übermittelten Angaben können wir keine Gewähr übernehmen. Die politische Position der Veranstaltungen muss nicht mit der Position des Anti-Rassismus-Telefons übereinstimmen.
Für die Inhalte von fremden Internet-Seiten können wir ebenfalls keine Haftung übernehmen - selbst wenn hier im Kalender darauf verwiesen wird.
Bitte gehen Sie davon aus, dass die Veranstalter sich vorbehalten, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. - Auch wenn das hier im einzeln dargestellten Termin nicht explizit mitgeteilt wird. Für all diese juristischen Klauseln haben wir nicht immer Platz.


Aktuelles

  • der Kalender:
(siehe links den Veranstaltungskalender)

So erreichen Sie uns


Coronavirus:


Während der schwierigen Corona-Zeit ist das Anti-Rassismus-Telefon für Sie und Euch da!

Auch in dieser Zeit, und besonders in dieser Zeit, in der alle Einschränkungen erleiden müssen, ist Rassismus nicht hinnehmbar.

Die Angst vor dem Virus darf nicht zu unterschiedlicher Behandlung führen. Wir sind alle gleich gefährdet und wir haben alle die gleiche Angst angesteckt zu werden - ob beim Einkauf, Zuhause, am Arbeitsplatz, beim Arzt, im Umgang mit Behörden etc..

Bei Verdacht auf rassistisch motivierte Diskriminierung: Rufen Sie uns an! Wir registrieren und dokumentieren was passiert und überlegen mit Ihnen/Euch zusammen, wie reagiert werden kann.
Dabei blicken wir auf über zwei Jahrzehnte Erfahrung bei der Unterstützung von Betroffenen.

Sie/Ihr könnt uns per E-Mail (artessen@gmx.de) oder per Telefon (0201 232060) zu den gewohnten Zeiten, Wochentags zwischen 14.00 und 18.00 Uhr, im ART-Büro erreichen.

Ihr/Euer Anti-Rassismus-Telefon

mehr Sprachen


Unser Büro bleibt für Publikumsverkehr vorerst geschlossen.

Wir halten die telefonische Beratung aufrecht.

Sie können uns per Telefon (0201 232060) und eMail (artessen@gmx.de) zu den gewohnten Zeiten, Wochentags zwischen 14 und 18 Uhr, im ART-Büro erreichen.

Veranstaltungen und Treffen in den Räumlichkeiten des Anti-Rassismus-Telefons finden bis auf weiteres nicht statt.


Informationen und praktische Hinweise zu Corona-Virus in vielen Sprachen bei NRW-gegen Diskriminierung



  • 13. September 2020. Kommunalwahlen in Essen

Wahlprüfsteine des Anti-Rassismus-Telefons Essen

an Essener Parteien, die für die Kommunalwahl 2020 kandidieren

Die einzelne Prüfsteine beinhalten kurze „Statements“ unsererseits.

Geantwortet haben bis jetzt:

Die „Linke“, Kreisverband Essen

Der Kreisverband Essen der "Grünen

der CDU Kreisverband Essen

der SPD – Unterbezirk Essen

Die DKP Essen

Fragen und Antworten




25 Jahre - für die Zukunft

1994 wurde das Interkulturelle Solidaritätszentrum / Anti-Rassimus-Telefon Essen gegründet.



400px-BildART25.jpeg

mehr dazu



Zur Würdigung der 25 Jahren haben wir eine Broschüre hergestellt:

Die Broschüre kann hier PDFicon.gif (3 MB) abgerufen werden.
Die gedruckte Version kann beim Anti-Rassimus-Telefon bestellt werden (freiwillige Spende erbeten).




  • mehr...

    Wir dokumentieren hier noch die von den ver.di Vertrauensleuten gemeinsam erarbeitete Rede, die die Kollegin Uschi Gerster auf der BLACK LIFE MATTER- Kundgebung am 9. Juni vor dem Uniklinikum gehalten hat.


    REDE auf der BLACK LIFE MATTER- Kundgebung am 9. Juni

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

      wir sind heute hier um George Floyd zu gedenken, der am 25. Mai von der Polizei grausam ermordet worden ist und um seiner Familie und Freunden unseren Beistand auszudrücken. Diese brutale Tat reiht sich ein in eine lange Reihe von rassistischen Morden der Polizei in den USA.

      Hunderttausende gehen seitdem mit Massenprotesten auf die Straße. Ihre aufgestaute Wut und Trauer bricht sich Bahn. US Präsident Trump lässt von der Nationalgarde das Feuer auf die Demonstranten eröffnen und will sogar die Armee einsetzen. Das gewaltsame Bekämpfen von berechtigten Protesten hat in den USA, der selbsternannten „ältesten Demokratie der Welt“, Tradition. Wir denken an die staatliche Verfolgung von Gewerkschaftern in den 1920er und 1930er Jahren und an die Bekämpfung der Bürgerrechts- und Black Power-Bewegung. Wir aber erklären uns solidarisch mit den Protestierenden und ihren Anliegen in den USA.

      Der Mörder, Derek Chauvin, ist ein Rassist mit einer langen Liste an Tötungen und schweren Körperverletzungen im Dienst. Dieser Sachverhalt hinderte die US-Polizei nicht daran, ihn mehrfach für seine Arbeit auszuzeichnen. Erst der Druck auf der Straße sorgte dafür, dass es endlich zu seiner Entlassung und einer Anklage kommt – wenn auch nur in diesem einen Fall. Ob Chauvin auch verurteilt wird, steht noch auf einem anderen Blatt.

      Die Unterdrückung der schwarzen Bevölkerung hat in den USA eine lange Geschichte. Die Geschichte der Vereinigten Staaten ist eine Geschichte des Völkermordes und der Sklaverei – eine Geschichte, die von strukturellem Rassismus geprägt ist – bis heute. Der Kapitalismus in den USA ist gebaut aus der brutalen Ausbeutung ehemaliger Sklaven und den Folgen der Rassentrennung. Die gesetzliche Apartheid wurde 1964, nach einem langen Kampf, abgeschafft. Trotzdem ist noch heute vor allem die schwarze Bevölkerung von Armut betroffen. Es gibt also zwar eine formal rechtliche, aber keine reale ökonomische und soziale Gleichstellung. Sie haben die schlechtesten Jobs und Löhne, leben in den ärmsten Vierteln, haben die schlechtesten Schulen, die schlechteste Gesundheitsversorgung. Und in Krisenzeiten sind Schwarze die Hauptopfer von Entlassungen, sind in riesigem Ausmaß von Arbeitslosigkeit betroffen.

      Die aktuelle Protestbewegung wird auch von der brutalen Verschlechterung der Lebensbedingungen der Arbeitenden in den USA genährt. George Floyd lebte von kleinen Jobs. Er war LKW-Fahrer, dann Security in einem Restaurant. Seit den Corona-Ausgangsbeschränkungen hatte er keine Arbeit mehr. Diese Armut erleben Millionen Menschen in diesem reichsten Land der Welt. 40 Millionen Amerikaner wurden gerade in die Arbeitslosigkeit gestürzt und können weder ihre Miete noch ihre Kredite bezahlen. Sie stehen bei der Armenspeisung Schlange. Durch die Corona-Krise haben sich die Angriffe, die die Reichen auf die Armen richten, gefährlich beschleunigt.


    Der Mord an George Floyd ist nicht nur ein einmaliger Gewaltakt, und nicht nur in einer Stadt. Es ist das System - und das ist kaputt. Und es ist zu hoffen, dass der Aufstand Wege findet, dieses kapitalistische System anzugreifen.


    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

      auch in Deutschland kommt es immer wieder zu rassistisch motivierter Polizeigewalt, die auch Menschenleben fordert. 2005 etwa verbrannte Oury Jalloh in einer deutschen Gefängniszelle. Immer wieder kommt es vor, dass auch deutsche Beamte Menschen erschießen, meist handelt es sich dann um Geflüchtete oder Menschen mit Migrationshintergrund. Solche „Vorfälle“ werden so gut wie nie aufgeklärt bzw. die Täter nicht belangt. Selbst die Antidiskriminierungsstelle des Bundes sagt, dass rassistische Polizeimaßnahmen in Deutschland verbreitet sind. Auch Polizeikontrollen aufgrund ethnischer Herkunft seien „definitiv auch in Deutschland ein Problem“. Und wir hören seit Jahren regelmäßig von neuen Nazistrukturen, die in der Polizei oder auch der Bundeswehr aufgedeckt werden, wie Uniter, Nordkreuz oder dem selbsternannten NSU 2.0.

      Auch hier ist Rassismus ein Problem, welches das Leben und Wohl unserer Mitmenschen – unserer Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn - bedroht. Den Kampf gegen ökonomische Ausbeutung und rassistische Unterdrückung können wir nur gemeinsam führen. Die fast immer schlechteren Jobs und die schlechtere Bezahlung, die viele Migranten hier in Deutschland erleben, ist – so wie überall auf der Welt – Grundvoraussetzung für die Profite der Reichen. Sie spalten uns in schwarz und weiß, Einheimische und Ausländer, alt und jung, Frauen und Männer usw. - und nutzen diese Spaltungen aus, um mehr an uns zu verdienen.

      Wir als Gewerkschafter sehen uns in der Verantwortung, Kämpfe dagegen zusammenzuführen. Das heißt für uns ganz konkret, uns nicht gegeneinander aufhetzen zu lassen, uns als arbeitende Menschen zusammenzuschließen, Widerstand zu leisten und uns gegenseitig beizustehen. Erst wenn wir echte ökonomische und soziale Sicherheit für alle haben, können wir den Rassismus endgültig überwinden. Die Wurzel des Rassismus liegt im System der Ungleichheit und Konkurrenz. Solange wir dieses nicht angehen, bleibt auch der Boden für Rassismus bestehen.

      Die momentane Protestwelle in den USA, an der sich sowohl Schwarze wie Weiße in großer Zahl beteiligen, ist ein wichtiger Beitrag zu diesem Kampf. Er verdient alle unsere Solidarität und Unterstützung. Deswegen stehen wir heute hier: Zusammen mit den Zehntausenden, die in den letzten Tagen in Deutschland hierfür auf die Straße gegangen sind - und hoffentlich auch in den nächsten Wochen weiter gehen werden.

    Die Video-Originalfassung dieser Rede ist veröffentlicht in Linksdiagonal

    Wir finden diese Rede sehr gut.
    Vielleicht sind die Polemiken dagegen so gr0ß, weil sie den Nerv des institutionellen Rassismus unserer Gesellschaft getroffen hat.

    Wegen der Polemiken in der lökalen Presse sah sich Uschi Gerster benötigt, eine persönliche Erklärung PDFicon.gif (53.1 KB) zu Richtigstellung von Gerüchten und verstummelten Zitaten heraus zu geben.


    • 12.Juni 2020. Das Anti-Rassismus-Telefon wundert sich..

    (Pressemitteilung PDFicon.gif (78.5 KB))
    „Ja, wir wundern uns, dass sich Oberbürgermeister Thomas Kufen in der jetzigen Zeit in Essen „hinter die Polizei“ stellt, in dem er gerade einen der vielen brisanten Fällen (die Tötung von Adel B.) als Beispiel nennt.“ mehr...


    • 29. April 2020 Vorwürfe: Polizeigewalt In Essen?

    Stellungnahme vom Anti-Rassismus-Telefon

    Die Zunahme von rassistischen Gewalt in der letzten Zeit hat für viele Menschen, auch in Essen zu einer großen Verunsicherung und einer erheblichen emotionalen Belastung geführt.

    Die Angst vor rassistischen, willkürlichen Angriffen oder Gewalterfahrung lässt sich für viele Menschen im Alltag kaum noch verdrängen.

    mehr...

    Letzlich schon in März dieses Jahres wurden Rassismusvorwürfe gegen die Polizei Essen erhoben:

    mehr...


  • In Zeiten von Corona erlebt man in der Gesellschaft bisweilen ein hohes Maß an Solidarität. Doch es scheint, dass diese an den nationalen Grenzen endet. Die Situation im überfüllten Flüchtlingscamps aufLesbos in Griechenland, in dem 19.000 Menschen leben, da runter 4.000 Kinder, ist katastrophal. mehr...


  • Corona-Flüchtlingshaftanstalt Büren

    Wie erst jetzt bekannt wurde, sitzen seit einigen Tagen auch Flüchtlinge in Büren ein, die nicht abgeschoben werden sollen. Sie werden allein nach dem Infektionsschutzgesetz inhaftiert.

    mehr...





Anti-Rassismus-Telefon