Aus Anti-Rassismus-Telefon

nach unten Hauptseite LogoArtKlein.gif Wir helfen! Wer sind wir?
E-Mail: artessen<a>gmx.dePost_icon.png
1ordnerZu.gif
Anti-Rassismus-Telefon »
1ordnerZu.gif
Lokale Arbeit »
1ordnerZu.gif
"Das Boot ist voll" »
1ordnerZu.gif
Islamfeindlichkeit »
1ordnerZu.gif
Oury Jalloh
1ordnerZu.gif
Nazi-Kriegsverbrechen »
1ordnerAuf.gif
Archiv »
11ordnerZu.gif
- Übersicht
11ordnerZu.gif
2011
11ordnerZu.gif
2010
11ordnerZu.gif
2009
11ordnerAuf.gif
2008
111ordnerAuf.gif
-21.11.: (NRZ) Hitlergruß vor Gericht
111strMitte.gif
Hinweis Teilartikel
111strEnd.gif
NRZ: Hitlergruß vor Gericht
111ordnerZu.gif
-20.11.: (WAZ) Hitlergruß vor Gericht
111ordnerZu.gif
-17.11.:Protest Alte Synagoge
111ordnerZu.gif
-12.11.:Protest Alte Synagoge
111ordnerZu.gif
-00.11.:ProAsyl zu allg.Unbehagen
111ordnerZu.gif
-25.10.:(WAZ)Alte Kamellen
111ordnerZu.gif
-21.10.:Unser Leserbrief
111ordnerZu.gif
-18.10.:(WAZ)Allgemeines Unbehagen
111ordnerZu.gif
-18.10.:(WAZ)Mal groß, mal klein
111ordnerZu.gif
-07.10.:Migrationszentrum Mali
111ordnerZu.gif
-30.09.:10 kl. Mörderlein
111ordnerZu.gif
-25.09.:Infostand Illegalität
111ordnerZu.gif
-25.09.:gemeins. Flugblatt
111ordnerZu.gif
-02.09.:(WAZ/NRZ)Moschee kommt
111ordnerZu.gif
-26.08.:(NRZ)Rechtslage-Gerüchte
111ordnerZu.gif
-08.08.:(SZ)UN kritisiert
111ordnerZu.gif
-16.08.:(DW)UN kritisiert
111ordnerZu.gif
-25.08.:Seminar Italien(Frauen)
111ordnerZu.gif
-10.07.:Prozessbericht "vergast"
111ordnerZu.gif
-12.05.:Seminar Italien(Appennin)
111ordnerZu.gif
-22.02.:Zug d. Erinnung-Flugi
111ordnerZu.gif
-22.02.:Zug d. Erinnung-DB
111ordnerZu.gif
-23.02.:(WAZ)Erinnerung
111ordnerZu.gif
-23.02.:Flugi-Verteilung
11ordnerZu.gif
2007
11ordnerZu.gif
2005
11ordnerZu.gif
2004
11ordnerZu.gif
2003
11ordnerZu.gif
2002
11ordnerZu.gif
2001
11ordnerZu.gif
vor 2001
11ordnerZu.gif
zeitloses
1ordnerZu.gif
Seitenübersicht

Achtung: Teilartikel!

Dieser Textabschnitt wird üblicherweise nicht isoliert auf eine Webseite dargestellt.

Dort deckt dieser Abschnitt zusammen mit anderen einen zusammenhängenden Themenbereich ab.


Nrz211108.gif

NRZ / Essen,Freitag, 21.11.08


Betrunkener zeigte Polizisten den Hitlergruß

PROZESS. 34-jähriger wurde vom Amtsgericht zu einer Geldstrafe verurteilt. Staatsanwaltschaft sprach von einer "unglaublichen Tat".


„Augen auf, Flasche Bier auf", so beschreibt Heiko N. seinen Tagesablauf in Essen, als er seinen ebenfalls arbeitslosen Kumpel im Juni für drei, vier Wochen in Überruhr besuchte. Im Laufe das Tages galt es zahlreiche weitere Bierflaschen zu öffnen, so dass beide abends „sturzbetrunken" waren. Gestern stand der arbeitslose 34-Jährige vor dem Amtsgericht. Die Nachbarin seines Gastgebers, die wegen Lärms und Beleidigungen die Polizei an jenem 18. Juni rief, belegte er mit einem derartigen Schimpfwort, dass diese es kaum über die Lippen brachte. Der zweite Vorwurf: Als Polizeibeamte ihn betrunken und schlafend gegen 19. 30 Uhr aus dem Bett zerrten, begrüßte er sie ohne Worte aber mit dreimaligem Hitlergruß, die Hacken aneinander geknallt und den Arm hochgestreckt. Das ahndete Richter Emmerich Zellhorn mit einer Geldstrafe von 1000 Euro (100 Tagessätze zu je 10 Euro) wegen Beleidigung und „Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen".

Erinnerungslücken plagen den Angeklagten, der sein Alkoholproblem unumwunden zugibt. „Ich weiß nicht mehr, was passiert ist", sagt er und versichert: „Ich bin nicht rechtsradikal. Das ist nicht meine Art."


Über den Lärm
geärgert




Er entschuldigt sich mehrfach, auch später bei der Zeugin. Richter Zellhorn versucht die Frage zu klären, wie man bei derart geringen Einkünften die Tage durchtrinken kann. „Man trinkt nur, isst nicht", hört er, „das funktioniert". Zellhorn bleibt eher skeptisch.

Die 67-jährige Nachbarin hatte sich an jenem Abend im Juni nicht zum ersten Mal über den Lärm geärgert. „Da war das Maß voll", erklärt sie. Aufs Übelste habe der junge Mann sie beschimpft und ihr den Mittelfinger gezeigt.

„Widerwärtig", nennt das Staatsanwalt Hans-Georg Bothe, der im Plädoyer seine Stimme erhebt und zu großen Worten greift anlässlich der „unglaublichen Tat", dem Hitlergruß. „So wie sie leben, den ganzen Tag saufen. Das hätten sie mal damals machen sollen", hält er dem 34-Jährigen vor. Sein Verhalten sei durch nichts zu entschuldigen. Sechs Monate zur Bewährung beantragt Bothe und bedauert, dass man dem Angeklagten nicht Geschichtsunterricht zur Auflage machen könne.

Richter Zellhorn schlägt vor, die Geldstrafe in Form gemeinnütziger Arbeit abzuleisten. „Das wäre doch mal eine Idee." (adB)
Wir sind umgezogen: von der Maxstr. 11 zur Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
. nach oben Hauptseite Wir helfen! E-Mail: artessen<a>gmx.dePost_icon.png