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Ausstellung "Partigiani" und Veranstaltungsreihe

Ausstellung und Veranstaltungsreihe in der Volkshochschule Essen (19.10. - 18.11.2005)

Krieg und Menschenrechte

60 Jahre nach den NS-Massakern in Italien:

Erinnern und Lernen

Die Friedenssicherung ist und bleibt erklärtermaßen das Ziel aller internationaler Bestrebungen. Und doch: Die geschichtliche und aktuelle Wirklichkeit zeigt, dass Krieg als Mittel der Politik nach wie vor in weiten Teilen der Welt eine unleugbare Tatsache ist.

Eine verantwortungsvolle Politik muss sich daher nicht nur und immer wieder um den Frieden bemühen, sondern sich notgedrungen auch mit der Situation auseinandersetzen, in der konfliktverhütende Maßnahmen versagt haben.

Die internationale Gemeinschaft hält mit dem Kriegsvölkerrecht ein "Recht" bereit, das der Unmenschlichkeit Barrieren setzen, das den Konfliktbeteiligten einen Minimalbestand an kalkulierbaren Verhaltensmustern aufzwingt und die Nichtbeteiligten - Individuen und Staaten - weitest möglich schützen soll.

Man kann entgegnen: 'Der Krieg hat seine eigenen Gesetze. Diese heißen Grausamkeit und Schrecken'. Der Blick in die Geschichte des Krieges bringt unbegreifliche Verbrechen zu Tage. Kriegsverbrechen, die bis heute weder gesühnt, noch überhaupt als Mahnung aufbereitet worden sind.

Haben die Menschenrechte im Krieg also keine Chance? Ist somit ein "Recht im Krieg" als sinn- und zwecklos einzuschätzen? Oder: Würde der Verzicht auf entsprechende Rechtsregeln des Kriegsvölkerrechts die Rückkehr zu archaischen Primitivformen des Kampfes, die Befürwortung des totalen Chaos bedeuten?

Anlass und Grundlage für die Auseinandersetzung mit dieser Frage sind die Massaker in zwei Italienischen Städten (Sant'Anna di Stazzema und Marzabotto) während der nationalsozialistischen Okkupation im zweiten Weltkrieg.

Veranstaltungskonzept

  • Die Ausstellung "Partigiani. Gegen Faschismus und deutsche Besatzung. Der Widerstand in Italien" wird visuell und textlich auf den Bruch der Menschenrechte im Krieg verweisen. Sie befasst sich mit der Geschichte des Faschismus in Italien seit 1922 und der Rolle Italiens im zweiten Weltkrieg an der Seite des nationalsozialistischen Deutschlands. Die Ausstellung ist vom 19. Oktober 2005 bis 18. November 2005 in der Volkshochschule Essen zu sehen.
  • Die Ausstellung soll von Vorträgen und Diskussionen begleitet werden, die der Frage nachgehen sollen, wie Menschenrechte auch im Krieg gewahrt werden können. Die Veranstaltungen werden zum einen den Blick in die Vergangenheit lenken, um die Ursachen für die unvorstellbaren Kriegsverbrechen zu erkennen. Aber auch die Frage nach der Verantwortung von politischen und militärischen Führern für die Einhaltung von Menschenrechten in gegenwärtigen Kriegen ist zu stellen.


Veranstalter:

  • Anti-Rassismus-Telefon,
  • Essener Initiative: "Eine Orgel für St'Anna",
  • Gegen das Vergessen - für Demokratie e.V.,
  • Stadt Essen,
  • Volkshochschule der Stadt Essen.

Terminübersicht

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Die Ausstellung (19.10. - 18.11.) und alle Veranstaltungen finden in der Volkshochschule Essen statt. Ausstellungsbesuche und die Teilnahme an den Veranstaltungen sind entgeltfrei.

Öffnungszeiten

Mo - Fr: 8.30 - 22.00 Uhr
Sa, den 22.10.: 9.00 - 22.30 Uhr
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Das Faltblatt


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Vorträge der Reihe Krieg und Menschenrechte
Mi, 19.10.,19.00 Uhr Ausstellungseröffnung mit Zeitzeugen, Grußwort der Stadt, musikalische Umrandung
Mo, 24.10.,19.00 Uhr Was bedeutet der Abschied von Zeitzeugen für die Erinnerungskultur?
Mi, 26.10.,19.00 Uhr Innere Führung der Bundeswehr
Einhaltung der Menschenrechte bei Auslandseinsätzen
Mi, 02.11.,19.00 Uhr Bestrafung der Täter
Ein vorläufiges Resümee
Mi, 16.11.,19.00 Uhr Deutsche Kriegsverbrecher in Italien
Wer waren die Täter?
Fr, 18.11., Letzter Ausstellungstag

Weiterer Termin - außerhalb der Reihe Krieg und Menschenrechte
Sa,
22.10., 14.00 Uhr
- 19,00 Uhr

 
Friedenspolitik
60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg
(Veranstalter hier: Friedensforum Essen u.a.)
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