Aus Anti-Rassismus-Telefon

nach unten Hauptseite LogoArtKlein.gif Wir helfen! Wer sind wir?
E-Mail: artessen<a>gmx.dePost_icon.png
1ordnerZu.gif
Anti-Rassismus-Telefon »
1ordnerZu.gif
ZAB in Essen
1ordnerZu.gif
Flüchtlinge in Essen »
1ordnerZu.gif
Lokale Arbeit »
1ordnerZu.gif
Gedenken »
1ordnerZu.gif
"Das Boot ist voll" »
1ordnerZu.gif
Islamfeindlichkeit »
1ordnerZu.gif
Oury Jalloh »
1ordnerAuf.gif
Nazi-Kriegsverbrechen »
11ordnerZu.gif
- Warum?
11ordnerZu.gif
Prozesse Italien
11ordnerZu.gif
Doku zu Marzabotto
11ordnerAuf.gif
Ausstellung Partigiani »
111ordnerZu.gif
- Übersicht
111ordnerZu.gif
Partigiani
111ordnerZu.gif
Einzeltermine
111ordnerAuf.gif
Prospekt
111ordnerZu.gif
Kontakt
11ordnerZu.gif
Bildungsreisen Italien
11ordnerZu.gif
Prozesse Frankreich »
1ordnerZu.gif
Seitenübersicht

Prospekt zu "Krieg und Menschenrechte"

KuM1.jpg
Seite 1/6

Das Faltblatt

KuMfalt.jpg

PDFicon.gif (1 MB)

EINLADUNG

Krieg und Menschenrechte

60 Jahre nach den NS-Massakern in Italien - Erinnern und Lernen

19. Oktober bis 18. November 2005


Veranstalter:

  • Anti-Rassismus-Telefon
  • Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V
  • Initiative eine Orgel für Sant'Anna di Stazzema
  • Stadt Essen
  • Volkshochschule Essen
KuM2.png
Seite 2/6

Zum Thema

Die Friedenssicherung ist und bleibt erklärtenmaßen das Ziel aller internationalen Bestrebungen. Und doch: Die geschichtliche und aktuelle Wirklichkeit zeigt, dass Krieg als Mittel der Politik nach wie vor in weiten Teilen der Welt eine unleugbare Tatsache ist.

Eine verantwortungsvolle Politik muss sich daher nicht nur und immer wieder um den Frieden bemühen, sondern sich notgedrungen auch mit der Situation auseinandersetzen, in der konfliktverhütende Maßnahmen versagt haben.

Die internationale Gemeinschaft hält mit dem Kriegsvölkerrecht ein "Recht" bereit, das der Unmenschlichkeit Barrieren setzen, das den Konfliktbeteiligten einen Minimalbestand an kalkulierbaren Verhaltensmustern aufzwingt und die Nichtbeteiligten - Individuen und Staaten - weitest möglich schützen soll.

Man kann entgegnen: "Der Krieg hat seine eigenen Gesetze. Diese heißen Grausamkeit und Schrecken". Der Blick in die Geschichte des Krieges bringt unbegreifliche Verbrechen zu Tage. Kriegsverbrechen, die bis heute weder gesühnt, noch überhaupt als Mahnung aufbereitet worden sind.

Haben die Menschenrechte im Krieg also keine Chance? Ist somit ein "Recht im Krieg" als sinn- und zwecklos einzuschätzen? Oder: Würde der Verzicht auf entsprechende Rechtsregeln des Kriegsvölkerrechts die Rückkehr zu archaischen Primitivformen des Kampfes, die Befürwortung des totalen Chaos bedeuten?

KuM3.png
Seite 3/6

Das Konzept

Anlass und Grundlage für die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Bedeutung von Menschenrechten im Krieg sind die Massaker in zwei Italienischen Städten (Sant'Anna di Stazzema und Marzabotto) während der nationalsozialistischen Okkupation im zweiten Weltkrieg.

Das Veranstaltungskonzept gestaltet sich wie folgt:

  • Die Ausstellung

    "Partigiani. Gegen Faschismus und deutsche Besatzug. Der Widerstand in Italien"
    wird visuell und textlich auf den Bruch der Menschenrechte im Krieg verweisen. Sie befasst sich mit der Geschichte des Faschismus in Italien seit 1922 und der Rolle Italiens im zweiten Weltkrieg an der Seite des nationalsozialistischen Deutschlands.
    Die Ausstellung ist vom 19. Oktober bis 18. November 2005 in der Volkshochschule zu sehen.

    Initiatoren der Ausstellung sind:
    • Istituto per storia della Resistenza e della società con temporanea in provincia di Reggio Emilia (ISTORECO)
    • Instituto Storico della Resistenza e di storia contemporanea di Modena
    • Instituto Storico della Resistenza in provincia di Parma


  • Die Ausstellung soll von Vorträgen und Diskussionen begleitet werden, die der Frage nachgehen sollen, wie Menschenrechte auch im Krieg gewahrt werden können. Die Veranstaltungen werden zum einen den Blick in die Vergangenheit lenken, um die Ursachen für die unvorstellbaren Kriegsverbrechen zu erkennen. Aber auch die Frage nach der Verantwortung von politischen und militärischen Führern für die Einhaltung von Menschenrechten in gegenwärtigen Kriegen ist zu stellen.
KuM4.png
Seite 4/6

Das Programm

Mittwoch, 19. Oktober 2005
19.00 Uhr, VHS, Hörsaal

Eröffnung der Ausstellung "Partigiani. Gegen Faschismus und deutsche Besatzung. Der Widerstand in Italien"

Grußwort: Bürgermeister Rolf Fliß

Vortrag: "Zeugenschaft des Grauens"

Referentin: Claudia Buratti (Rechtsanwältin, Angehörige einer Operfamilie des Massakers von Sant'Anna di Stazzema)

Einführung in die Ausstellung: Marianne Wienemann, Diplomsoziologin (Ruhr-Universität-Bochum), Kooperationspartnerin bei dem Istoreco (Istituto per la Storia della Resistenza) di Reggio Emilia

Musikalische Umrahmung: Essener Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Wolfgang Erpenbeck


Montag, 24. Oktober 2005
19.00 Uhr, VHS, Kleiner Hörsaal

Vortrag

Thema: Was bedeutet der Abschied von den Zeitzeugen für die Erinnerungskultur?

Referent: Professor Dr. Bernd Faulenbach, Honorarprofessor am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte II, Ruhr-Universität-Bochum


Mittwoch, 26. Oktober 2005
19.00 Uhr, VHS, Kleiner Hörsaal

Podiumsdiskussion

Thema: Innere Führung der Bundeswehr: Einhaltung der Menschenrechte bei Auslandseinsätzen

Diskutanten:

  • Professor Dr. Horst Fischer, Direktor des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht, Ruhr-Universität-Bochum
  • Helmuth Prieß, Oberstleutnant a.D., Darmstädter Signal
  • Vertreter der Bundeswehr (angefragt)
  • Christine Kostrzewa, Journalistin (Moderation)
KuM5.png
Seite 5/6

Mittwoch, 02. November 2005
19.00 Uhr, VHS, Kleiner Hörsaal

Vortrag

Thema: Die Bestrafung der Täter: Ein vorläufiges Resümee

Referentin: Gabriele Heinecke, Rechtsanwältin, Vertreterin der Nebenklage der Opfer von Stazzema beim Verfahren in Stuttgart



Mittwoch, 16. November 2005
19.00 Uhr, VHS, Raum 5.40

Vortrag

Thema: Deutsche Kriegsverbrecher in Italien: Wer waren die Täter?

Referent: Carlo Gentile, Historiker, Sachverständiger Gutachter bei deutschen und italienischen Justizbehörden.


Organisatorische Hinweise

Die Eröffnungsveranstaltung und die Vorträge finden in der Essener Volkshochschule (VHS), Burgplatz 1, statt.

Für die Teilnahme an den Veranstaltungen wird kein Kostenbeitrag erhoben.

Führungen, insbesondere für Schulklassen, können nach Absprache organisiert werden. Bitte wenden Sie sich an

Gabriella Guidi
Tel./FAX: 0201/232060
E-Mail: info<a>Krieg-und-Menschenrechte.de

Weitere Informationen finden Sie unter der Internetadresse: www.krieg-und-menschenrechte.de

Programmänderungen aus dringendem Anlass behalten wir uns vor.

Die Veranstalter danken der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landschaftsverband Rheinland für die finanzielle Förderung des Programmes.

KuM6.png
Seite 6/6

Veranstaltungshinweis

Tagung:

Friedenspolitik - 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg


Programm:

"Gerechter" Krieg als Lehre aus dem faschistischen Kriegsverbrechen? - Referent: Ulli Sander, VVN-BdA

Krieg und Menschenrechte - UNvereinbar? Professor Dr. Norman Paech, Völkerrechtler (*)

Nichtmilitärische Alternativen der Konfliktbearbeitung - Christine Schweitzer, Nonviolent Peaceforce

Termin: Samstag, 22. Oktober 2005, 14-19 Uhr

Ort: Volkshochschule Essen

Veranstalter: Essener Friedensforum, Anti-Rassismus-Telefon, DFG-VK, ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen, Volkshochschule Essen, VVN-BdA


(*) Nach Drucklegung hat uns folgende Korrektur erreicht: Der Vortrag Krieg und Menschenrechte - UNvereinbar wird von Clemens Ronnefeld, "internationaler Versöhnungspunkt", gehalten.

Wir sind umgezogen: von der Friedrich-Ebert-Str. zur Steubenstr.49, 45138 Essen
. nach oben Hauptseite Wir helfen! E-Mail: artessen<a>gmx.dePost_icon.png