WAZ / Essen,Dienstag, 18.10.2005
Ausstellung erinnert an Widerstand in Italien
Sich erinnern und eine Lehre für die Zukunft ziehen, das sollen die Besucher der Ausstellung "Partigiani. Gegen Faschismus und deutsche Besatzung. Der Widerstand in Italien" in der VHS. Kaveh Shoaei, Mitarbeiter des Anti-Rassismus-Telefons, hängt die ersten Bilder auf (Foto), denn am 19. Oktober um 19 Uhr eröffnet die Ausstellung. Bis zum 18. November werden der Krieg und die Verbrechen gegen die Menschenrechte visuell und textlich thematisiert. Die Ausstellung stellt die Geschichte des Faschismus in Italien seit 1922 und die Rolle Italiens und des nationalsozialistischen Deutschlands im Zweiten Weltkrieg dar. "Sie zeigt, wie ein Land müde vom Krieg von einer grausamen Besatzung weiter zum Krieg gezwungen wird", erläutert Gabriella Guidi vom Anti-Rassismus-Telefon. Seit 1999 gastiert die Ausstellung in verschiedenen Städten - auch in Italien. Veranstaltet wird sie von der Initiative "Eine Orgel für Sant' Anna die Stazzema", das "Anti-Rassismus-Telefon", der Verein "Gegen Vergessen - Für Demokratie" und der Stadt Essen. KF
Foto:WAZ, Frank Vinken
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