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WAZ / Essen,Samstag, 18.10.08
Mal groß, mal klein
Warum sich wenig so recht über den Bau freuen
Der Komplex würde bis zu 2000 Gläubige fassen, hieß es zuerst, mit Einkaufszentrum, Reisebüro und was noch alles. Die Altendorfer Gemeinde hat 350 eingeschriebene Mitglieder. Als der Widerstand in der Nachbarschaft wuchs und Noweda mit Wegzug drohte, ruderte die Gemeinde heftig zurück, wollte nie von 2000 gesprochen haben und plant jetzt eine Gebetsstätte für maximal 360 Personen. Dass die Leute in Altendorf nun an der Berechenbarkeit zweifeln, ist nachvollziehbar. Warum übrigens braucht die Altendorfer Moschee eine unterirdische Sporthalle? Erklärt hat das nie einer. Meine Kirche hat keine. Wozu auch? Berechenbares Zusammenleben statt „Landnahme"-Gefühl oder „Landnahme"-Mentalität. Dann würden Angst und Unbehagen verschwinden. Dann würde Altendorf die Umwandlung einer abgewrackten Baracke in eine neue Moschee feiern können - und sie nicht mit allgemeinem Unbehagen betrachten. ber
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So sieht die geplante Nutzung ab Herbst 2009 samt Auflagen aus: Untergeschoss: 600-Quadratmeter-Sporthalle, 200 Quadratmeter-Jugendtreff. Kultur- und Bildungszentrum mit Bibliothek, Mehrzwecksaal für 180 Personen. Erdgeschoss: Gebetsstätte für Männer und Frauen für maximal 360 Personen. Zeitgleich dürfen sich im Gebäude höchstens 400 Personen aufhalten. Sondergenehmigung auf 700 Personen an vier festgelegten Tagen pro Jahr (Zuckerfest, Opferfest, Merkez-Fest, Tag der offenen Tür). Dach: Alu-Kuppel sieben Meter hoch, 35 Meter Durchmesser Außenanlagen: symbolisches Minarett zur Nöggerathstraße (als Verkleidung der Feuertreppe), Wohneinheiten (z.B. für Iman), 110 Kfz-Stellplätze |
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