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-31.07.:(NRZ)22m Minarett
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-31.07.:(WAZ)schönes Ding
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-28.07.:(WAZ)Infoabend ...
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-27.07.:(WAZ)Minarett-Angst
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-26.07.:(WAZ)Copur ...
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-25.07.:(WestAnz)Moschee-Meinung
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WestAnzeiger: Offener Brief
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-24.07.:(WAZ)Keine Zentralmoschee
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-23.07.:(PM)Leserbrief
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-23.07.:(WAZ)Widerstand
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Westanzeiger / Essen,Mittwoch, 25.07.07


Moschee: Ihre Meinung?

Offener Leserbrief zum Reiz-Thema Moschee-Bau in Altendorf


Zahlreiche Briefe erreichten in den vergangenen Wochen die Redaktion des WEST-ANZEIGERS zum Thema "Moschee-Neubau" in Altendorf. Auch das Schreiben von Johannes Breuer. Er ruft seine Mitbürger auf, sich mit einem vorformulierten Brief an den Oberbürgermeister persönlich zu wenden.

"Liebe Mitbewohner der Hirtsiefersiedlung, liebe Anrainer, sicher haben Sie aus den verschiedensten Quellen schon von dem Vorhaben gehört, auf dem Böhmergelände am Bahnhof Frohnhausen in der dortigen alten, maroden Lagerhalle eine Moschee für mehrere tausend Besucher einzurichten.

Das Gelände mit der alten Schuhlagerhalle wurde mit Unterstützung durch Essener Politiker von der türkischen DITIB erworben. Die DITIB will dort ein überregionales Zentrum für türkische Kultur mit angeschlossenen Gebetsräumen für mehr als 2.000 Beter betreiben. Weiter geplant sind eine Koranschule, Sport-, Ausbildungs-, Büro- und Wohnräume sowie ein türkisches Einkaufszentrum.

Ich bin aufgrund dieser Planung sehr in Sorge um die angrenzenden Wohngebiete, insbesondere um unsere unter Denkmalschutz stehende Siedlung an der Bockmühle, der Hirtsiefersiedlung, die immer noch ein Aushängeschild bürgerlicher Wohnbebauung und Zusammenlebens ist.

Was hat dieser Stadtteil und speziell diese Siedlung in den letzten 25 Jahren nicht alles an erfolgreicher Integrationsarbeit gemeistert und dennoch ihre Besonderheit, ja Eigenständigkeit behalten können im Gegensatz zu angrenzenden Wohngebieten in Altendorf.

Ich nenne die Gesamtschule mit mehreren tausend Schülern, die Asylbewerberheime an der Bockmühle und in der Hagenbeck, das Frauenbundhaus und das AWO Wohnheim. Nicht zuletzt die Übergabe des religiösen Mittelpunktes unsere Pfarrgemeinde St. Clemens-Maria-Hofbauer an die polnische Kirchengemeinde Essen. Sicher waren dies alles wichtige und wohl auch notwendige Maßnahmen. Dies gilt aber sicher nur dann, wenn man jede für sich betrachtet.

Integration muss nicht nur gewollt, sondern auch leistbar sein und hier sind die Grenzen des Leistbaren erreicht!

Ein solch großes polit-kulturelles Zentrum wird unweigerlich in kürzester Zeit spür- und sichtbare Veränderungen für die angrenzenden Bewohner und Wohngebiete mit sich bringen. Basarmäßiger Straßenhandel (wie bei St. Clemens-Maria-Hofbauer allwöchentlich zu beobachten) ist dabei noch die geringste Ausprägung.

Die DITIB ("Türkisch-islamische Union der Anstalt für Religion") ist eine staatliche, von der türkischen Regierung gelenkte Organisation, deren lokale und überregionale Zellen in Deutschland unter der Rechtsform von Vereinen tätig sind.

Sie vertritt neben türkisch-nationalistischen Zielsetzungen zunehmend islamisch fundamentalistisches Gedankengut und geht dabei sogar so weit, dass sie beispielsweise in der Frage eines islamischen Religionsunterrichts an Schulen in Deutschland den Standpunkt vertritt, dass dieser nur in der Muttersprache der Schüler (also Türkisch) erfolgen solle und dass bei der Erstellung eines Lehrplanes das zuständige Ministerium in Ankara zu beteiligen sei.

Dies wollen unsere Politiker offenbar nicht zu sehen oder sie ignorieren es bewusst. Sie sitzen es aus, bis die Macht des Faktischen keine Veränderung mehr zulässt und sie setzten auf die Vergesslichkeit ihrer Wähler.

Warum wird keine repräsentative Moschee mit allen zu ihr gehörenden Attributen gebaut? Warum findet man keinen repräsentativen Platz in dieser Stadt? Es geht beileibe nicht darum Gebetsräume und Religionsausübung zu verhindern, es geht darum, diese auch entsprechend würdig zu gestalten und nicht dubiose Treffpunkte in abgewrackten Lagerhallen zu schaffen, die mit zahllosen Nachteilen für ihre Umgebung verbunden sind und die Gläubigen zudem mit, dem Makel des unseriösen versehen.

Ein hervorragend geeigneter Standort für eine Moschee, auch mit einer angemessenen überregionalen Ausstrahlung, wäre am Krupp-Boulevard oder auf der Fläche gegenüber dem Neubau von Karstadt, zwischen Universität und City.

Dann aber ein Moscheebau mit allen Attributen und für alle Muslime, und nicht nur für die von der DITIB anvisierte Klientel. Durch eine unwürdige "Schuhlagerhallenmoschee" wird einem gewachsenen, noch intakten Wohngebiet systematisch die Existenzgrundlage und Chance zur eigenständigen Weiterentwicklung genommen; das muss verhindert werden!"


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Moschee in Altendorf

Umstritten ist der Bau einer Moschee nahe des S-Bahnhofs Essen-Frohnhausen (der WEST-ANZEIGER berichtete). Nun ergreift Anwohner Johannes Breuer in einem Leserbrief das Wort und der STADTSPIEGEL eröffnet das Leserforum. Seite 7
Wir sind umgezogen: von der Maxstr. 11 zur Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
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