Roma: Wir kämpfen weiter für Bleiberecht
Spendenaufruf
Die Roma-Flüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien haben den Entschluss gefasst, ihren friedlichen Kampf um Bleiberecht auch nach dem Ende des Wintererlasses am 31. März 2003 weiterzuführen. Die Verhältnisse in ihrer früheren Heimat lassen ihnen keine andere Wahl:
Keine Behörde nimmt sich der abgeschobenen Flüchtlinge an, kein Amt sorgt für ihre Unterbringung. Sie müssen unter menschenunwürdigen und krankmachenden Bedingungen auf der Straße kampieren oder versuchen, in überfüllten Elendslagern von Binnenflüchtlingen unterzukommen. Schule, Bildung, Arbeit und medizinische Versorgung sind für sie und ihre Kinder nicht zugänglich. Keine Autorität schützt sie vor gewalttätigen übergriffen. Totschlag, Vergewaltigung, Erpressung gehören zu ihrem Alltag.
Das allgemeine Elend in der kriegszerstörten Region paart sich mit der gewöhnlichen Verachtung für "die Zigeuner" und macht jede Repatriierung unmöglich.
Unterstützung für die Roma-Flüchtlinge
ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen bittet um Unterstützung für die Bleiberechtsarbeit der Roma-Flüchtlinge durch eine regelmäßige monatliche Spende. Auch der kleinste Betrag ist hilfreich, wenn die Flüchtlinge auf ihn bauen können. Ab 5 Euro monatlich kann am Jahresende eine Spendenquittung ausgestellt werden.
- Spendenkonto
- Förderverein ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen e.V
Sparkasse Essen, Konto-Nr. 1600626, BLZ 6050105
Stichwort "Roma - Bleiberecht"
Rückfragen: Juliane Pilz / Dietlinde Mayer Tel. 0201-20539