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-10.09:Seminar Rom
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-04.08.:Altendorfer Moschee
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-16.08.:(PM)Leserbrief: Angst
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-15.08.:(NRZ)nach Antrag
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-13.08.:(WAZ)Haben Sie Angst
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-10.08.:Seminar Rom
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-08.08.:(NRZ)Platz f. Ängste
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-04.08.:(NRZ)Scheinheilig
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-04.08.:(WestAnz)Fakten
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-04.08.:(NRZ)Sicher wie Amen
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-01.08.:(NRZ)Toleranz
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-31.07.:(NRZ)22m Minarett
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-31.07.:(WAZ)schönes Ding
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-28.07.:(WAZ)Infoabend ...
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-27.07.:(WAZ)Minarett-Angst
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-26.07.:(WAZ)Copur ...
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-25.07.:(WAZ)SchlichtungsAngebot
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-25.07.:(WestAnz)Moschee-Meinung
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-24.07.:(WAZ)Keine Zentralmoschee
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-23.07.:(PM)Leserbrief
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-23.07.:(WAZ)Widerstand
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-16.02.:(WAZ)Stahlbuch
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-14.02.:(WAZ)Stahlbuch
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14.02.:Stahlbuch
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Studienseminar/Bildungsurlaub in Rom vom 10.bis 15. September 2007.

Rom ein Ort, an dem auch im Zweiten Weltkrieg Geschichte geschrieben wurde: der Niedergang des italienischen Faschismus und sein gemeinsames Ende mit dem Nationalsozialismus. Alle Straßen der deutschen Wehrmacht zur Front führten in einer entscheidenden Phase des Italienfeldzugs durch Rom, auf ihnen operierte aber auch der römische Widerstand. In Rom bildete sich das nationale, einheitliche Kommando der Resistenza gegen die nationalsozialistischen Besatzer und ihre faschistischen Helfer. Wie die politische Rolle des Vatikan im Machtgefüge jener Zeit einzuschätzen ist, wird bis heute kontrovers diskutiert.

Wir werden uns, begleitet von ZeitzeugInnen und ExpertInnen, an Gedächtnisorten mit der Zeit der deutschen Besatzung in Rom befassen: mit der politischen und militärischen Entwicklung in Italien ab 1943, dem deutschen Terror, mit der Deportation der jüdischen Bevölkerung in die Vernichtungslager und insbesondere mit der Resistenza, dem italienischen Widerstand. Denn große Teile der römischen Bevölkerung verweigerten dem Besatzungsregime die Gefolgschaft, ganze Stadtquartiere leisteten passiven und aktiven Widerstand. Dieser unterschied sich in Inhalt und Form nach politischer Orientierung und sozialer Schichtzugehörigkeit. Darüber hinaus möchten wir die politische Auseinandersetzung mit Faschismus und Resistenza in der italienischen Nachkriegsgesellschaft - auch im Vergleich zur Bundesrepublik - kennen lernen und diskutieren.


Geplantes Programm

(bei täglich 8 Unterrichtsstunden)

  • Montag, 10. September 2007:

Ankunft in der Unterkunft bis 18 Uhr.

19.00 Vorstellen der TeilnehmerInnen und des Programms.

  • Dienstag, 11. September 2007:

Vormittags: Historischer Abriss zur politischen und militärischen Situation zur Zeit der Besetzung Roms. Die verschiedenen Akteurinnen und Akteure von zeitgeschichtlicher Bedeutung. Rom - Offene Stadt: ein Begriff und was sich dahinter verbirgt. Erste örtliche Orientierungen.

Nachmittags: Die Kämpfe zur Verhinderung des Einmarsches der deutschen Truppen in die Stadt. Gespräch mit einer Historikerin an der Porta San Paolo; kurzer Rundgang durch den Stadtteil Testaccio.

  • Mittwoch, 12 September 2007:

Vormittags: Resistenza im besetzten Rom: Protagonisten, politische Orientierungen, Aktionen und räumliche Struktur. Der berühmte Anschlag der GAP-Guerilla in der Via Rasella; Berichte ehemaliger PartisanInnen.

Nachmittags: Führung durch das ehemalige SS-Gefängnis und die heutige Gedenkstätte in der Via Tasso. Vortrag über die "andere" Resistenza in den Arbeitervierteln und Armutsquartieren Roms und die Reaktionen der deutschen Besatzer.


  • Donnerstag, 13. September 2007:

Vormittags: Die Geschichte eines unvergessenen Massakers der Nationalsozialisten: Besuch der Gedenkstätte "Fosse Ardeatine" - Ort der Rache des NS-Regimes für die Aktivitäten der Resistenza: Täter, Opfer und die juristische Aufarbeitung dieses Verbrechens.

Nachmittags: Exkursionen zu verschiedenen historischen Orten im Rahmen der hier behandelten Geschichtsepoche.

  • Freitag 14, September 2007:

Vormittags: Die Shoa in Italien: Rassengesetze, Deportation und Vernichtung der römischen Jüdinnen und Juden. Treffen mit einem überlebenden. Besuch der alten Synagoge und des ehemaligen Ghettos. Jüdisches Leben in Rom heute.

Nachmittags: Die Rolle der katholischen Kirche während der Besatzung: das Verhalten des Klerus vor Ort und die umstrittene Politik Papst Pius des XII (Vortrag einer Expertin mit Diskussion).


  • Samstag 15. September 2007:

Vormittags:Treffen mit dem Sänger der Band Banda Bassotti :

"warum wir immer noch antifaschistische Lieder singen."

Die Bedeutung der Resistenza für die Nachkriegsentwicklung, die Bezugnahme auf den Widerstand in der politischen Auseinandersetzung und in aktuellen Debatten.

Nachmittags: Abschließende Diskussion und Auswertung des Seminars.


Organisatorisches

Leitung: Marianne Wienemann und Matthias Durchfeld

Das Seminar richtet sich an:

Historisch und politisch interessierte jüngere wie ältere Erwachsene, die sich mit der deutschen und italienischen Zeitgeschichte und ihrer Gegenwartsbedeutung auseinander setzen möchten. Für diese Veranstaltung kann eine Freistellung nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW und dem hessischen Bildungsurlaubsgesetz in Anspruch genommen werden (Antragsfrist bis sechs Wochen vor Seminarbeginn). Anträge auf Anerkennung in weiteren Bundesländern können auf Anfrage gestellt werden.


Kosten und Leistungen:

Unsere Leistung umfasst Unterbringung, Halbpension, Eintritte, Führungen, Vorträge und übersetzungen. Ort der Unterbringung ist ein 2006 eröffnetes Jugendgästehaus mit unterschiedlichen Zimmerqualitäten am Strand in Ostia: Kostenbeitrag bei Unterkunft im 5/6-Bett-Zimmer mit Bad 490; im 3/4-Bett-Zimmer mit Bad 520; im Doppelzimmer mit Bad 550. Einzelzimmer auf Anfrage. Die Anreise und das Ticket für den öffentlichen Nahverkehr sind individuell zu organisieren. Hinweis zur Anreise: Mehrere Billigfluglinien steuern die beiden römischen Flughäfen Fiumicino und Ciampino an.

Anmeldung:

Zur Anmeldung schicken Sie uns bitte eine Postkarte, eine Mail oder ein Fax, spätestens bis zum 15.07.2008. Sie erhalten umgehen eine vorläufige Bestätigung. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt; sie werden nach dem Eingangsdatum der Anmeldung vergeben.

Veranstalter:

Bildungswerk der Humanistischen Union NRW Kronprinzenstr. 15 45128 Essen Tel. 0201-227982, Fax 0201-235505 Mail: buero@hu-bildungswerk.de

In Kooperation mit ISTORECO, Istituto per la storia della Resistenza , Reggio-Emilia/Italien www.istoreco.re.it

Wir sind umgezogen: von der Maxstr. 11 zur Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
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