Bündnis gegen Oseberg
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Pressemitteilung
Mehr als 500 Antifaschistinnen und Antifaschisten aller Altersgruppen demonstrierten am Samstag Nachmittag – trotz schlechtesten Wetters – in der Essener City gegen den neofaschistischen Bekleidungsladen Oseberg in der Viehofer Straße.
In den Kundgebungsbeiträgen von Walter Hilbig (Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten) und weiteren Vertretern des Bündnisses gegen Oseberg aus verschiedenen Jugendorganisationen wurde die identitätsstiftende Rolle der Nazi-Marke Thor Steinar insbesondere für die militante rechtsextreme Szene herausgestellt und die sofortige Schließung des Ladens gefordert. Hilbig und weitere Redner wiesen insbesondere auch auf die staatliche Tolerierung, Förderung oder gar
Steuerung neofaschistischer Aktivitäten hin und riefen zum gemeinsamen antifaschistischen Widerstand auf.
Die Demonstration konnte infolge der massiven und undemokratischen Auflagen und Behinderungen der Polizei am Hirschlandplatz erst mit Verspätung beginnen und wurde fast vollständig aus den belebten Teilen der Innenstadt verbannt. Einig waren sich alle Teilnehmer/innen im Protest gegen die schikanösen Auflagen der Polizei und ihre vorgeschobenen Begründungen. Das Bündnis wird gegen die zunehmenden Polizeiauflagen für eine „demonstrationsfreie“ Innenstadt auch juristische Schritte einleiten.
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