Vorwurf: EMG behindert das Recht auf Demonstration
Mal ist es eine Werbetour der Sauerland-Tourismus GmbH, mal die „Gourmetmeile“, mal eine andere Großveranstaltung – und immer muss das Demonstrationsrecht drunter leiden.
Das jedenfalls glaubt die vereinigte Ratsfraktion von Die Linke/DKP/AUF und übt dabei Kritik an der Essen Marketing GmbH (EMG).
Die, so der Vorwurf, sorge allzu oft dafür, dass insbesondere die Innenstadt“ aus kommerziellen Gründen politikfrei gehalten werde.
Als aktueller Fall wird die Demo am vergangenen Samstag angeführt.
Weil am Willy-Brand-Platz ein Werbebus aus dem Sauerland stand, habe die Demo am „weniger belebten“ Hirschlandplatz beginnen müssen.
EMG-Geschäftsführer Karl-Heinz König weist den Vorwurf der Links-Fraktion vehement zurück. Zwar koordiniere die EMG die verschiedenen Marketing-Veranstaltungen und werde deshalb im Vorfeld von Demonstrationen gefragt. „Die Entscheidung, wo und wann eine Demo stattfindet, liegt aber ganz allein bei der Polizei“, beteuert König. Die EMG nehme da „überhaupt keinen Einfluss“