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Ausstellung: Neofaschismus in Deutschland

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Ausstellung:

Neofaschismus in Deutschland

26. Oktober bis
19. November
in der VHS Essen, Burgplatz 1

In der Bundesrepublik werden Menschen beschimpft, bedroht, zu Tode getreten oder bei lebendigem Leibe verbrannt, weil sie als Fremde oder Andersdenkende gehasst werden – über 100 Todesopfer hat die neofaschistische Gewalt seit 1990 bereits gefordert. Die Ausstellung will über Ideologie und Praxis des Neofaschismus informieren. Sie will Ursachen für die Ausbreitung rassistischen, nationalistischen und militaristischen Denkens und Handelns benennen und damit ein klares Zeichen gegen Intoleranz setzen.

In Zusammenarbeit mit der VVN-Bund der Antifaschisten besteht für (Schüler-) Gruppen die Möglichkeit, im Anschluss an den Besuch der Ausstellung ein Gespräch mit Zeitzeugen zu führen. Termin- absprachen sind nötig. Für weitere Informationen: DGB Mülheim- Essen-Oberhausen, Telefon: 0201 632 470

Eine Veranstaltung der DGB Region Mülheim-Essen-Oberhausen in Zusammenarbeit mit der VVN sowie der VHS Essen DGBLogo.pngEq-VVNBDALogo.gif


Weitere Informationen zur Ausstellung


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Veranstaltungshinweise

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29. Oktober, 19.00 Uhr in der VHS
„Die Nazis und ihr Geld“ - Historische und aktuelle Aspekte,
Wolfgang Dominik, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)

Die Geldgeber der faschistischen Bewegung in den Jahren der Weimarer Republik und dann im Faschismus ab 1933 waren kapitalistische Kreise, welche von Anfang an Interesse an dieser Bewegung und speziell an Hitler hatten. Schwieriger ist es festzustellen, wie viel Geld genau die faschistischen Parteien heute bekommen. Klar ist, dass ein Großteil immer aus unseren Steuergeldern über den Staat fließt. Aber es gibt auch private Unterstützer, z. T. mit erheblichen Spenden. Wolfgang Dominik, u. a. ca. 30 Jahre lang Lehrbeauftragter für Soziologie an der Universität Dortmund, zuletzt mit dem Schwerpunkt Neofaschismus, wird versuchen, historische und aktuelle Hintergründe zu erhellen.

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07. November, 14.00 bis 17.00 Uhr in der VHS
Lifestyle, Symbole und Codes von NeoNazis,
Robert Bosch,

Schon länger identifizieren sich Neonazis nicht nur über Springerstiefel und Glatze. Vielmehr gibt es eine Reihe von Symbolen und Dresscodes, welche erst auf den zweiten Blick erkennbar sind: Aber was ist „rechts“ und an welchen Zeichen kann man „Rechts“ erkennen? Ist der Träger eines Fred-Perry-Shirts ein Neonazi? Wie sieht es mit anderen Marken aus? Welche Bands werden vorwiegend gehört und welche sind verboten. Beispiele gestalten den Workshop praxisnah und helfen so, sich besser zurechtzufinden.

(eine Veranstaltung der VHS)

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8. November, 11.00 – 13.00 Uhr in der VHS
Es begann nicht am 9. November 1938
Gedanken zu zwei deutschen Schicksalsdaten,
Ralf Giordano, Schriftsteller

Am 70. Jahrestag des knapp gescheiterten Bombenattentats des Tischlers Georg Elser erinnert der Schriftsteller Ralph Giordano an diese schicksalhafte Tat, die auch Jahrzehnte nach dem Ende des Krieges nicht die verdiente Beachtung gefunden hat. Im Gegensatz zu den Verschwörern des 20. Juli um Graf Stauffenberg blieb dem einfachen Bürger und Einzeltäter Elser lange Zeit die Anerkennung versagt. Als in der Nazizeit verfolgter Jude versteht sich Ralph Giordano als verantwortungsbewusster und wachsamer Bürger, der mit aller Kraft und unerschütterlicher Überzeugung gegen den Rechtsradikalismus kämpft.
(eine Veranstaltung der VHS)

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19. November, 19.00 Uhr in der VHS
„Neonazismus und extrem rechte Wahlparteien in NRW“,
Jürgen Peters, Freier Journalist und Bildungsreferent des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland

Das Bild des Neonazismus hat sich verändert, die Kleinstparteien der frühen 90er Jahre gibt es nicht mehr, von den extrem rechten Parteien ist allein die NPD gestärkt aus dieser Entwicklung hervorgegangen. Parallel dazu haben sich im neonazistischen Spektrum ab Mitte der neunziger Jahre anstelle von Parteien die sogenannten Freien Kameradschaften gebildet. Sie kooperieren zum Teil eng mit der NPD, grenzen sich aber auch scharf von der Partei ab. Innerhalb der "Freien Kameradschaften"-Szene gibt es die "Autonomen Nationalisten" die sich jener Symbole, Codes und Sprachformen bedient, die bisher eindeutig in der Linken verortet waren.



Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten und/oder rassistischen Parteien, Organisationen oder Szenen angehören bzw. bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Wir sind umgezogen: von der Maxstr. 11 zur Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
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