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Veranstaltungshinweise
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29. Oktober, 19.00 Uhr in der VHS „Die Nazis und ihr Geld“ - Historische und aktuelle Aspekte, Wolfgang Dominik, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)
Die Geldgeber der faschistischen Bewegung in den Jahren der Weimarer Republik und dann
im Faschismus ab 1933 waren kapitalistische Kreise, welche von Anfang an Interesse an
dieser Bewegung und speziell an Hitler hatten. Schwieriger ist es festzustellen, wie viel Geld
genau die faschistischen Parteien heute bekommen. Klar ist, dass ein Großteil immer aus
unseren Steuergeldern über den Staat fließt. Aber es gibt auch private Unterstützer, z. T. mit
erheblichen Spenden. Wolfgang Dominik, u. a. ca. 30 Jahre lang Lehrbeauftragter für
Soziologie an der Universität Dortmund, zuletzt mit dem Schwerpunkt Neofaschismus, wird
versuchen, historische und aktuelle Hintergründe zu erhellen.
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07. November, 14.00 bis 17.00 Uhr in der VHS Lifestyle, Symbole und Codes von NeoNazis, Robert Bosch,
Schon länger identifizieren sich Neonazis nicht nur über Springerstiefel und Glatze. Vielmehr
gibt es eine Reihe von Symbolen und Dresscodes, welche erst auf den zweiten Blick
erkennbar sind: Aber was ist „rechts“ und an welchen Zeichen kann man „Rechts“ erkennen?
Ist der Träger eines Fred-Perry-Shirts ein Neonazi? Wie sieht es mit anderen Marken aus?
Welche Bands werden vorwiegend gehört und welche sind verboten. Beispiele gestalten den
Workshop praxisnah und helfen so, sich besser zurechtzufinden.
(eine Veranstaltung der VHS)
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8. November, 11.00 – 13.00 Uhr in der VHS Es begann nicht am 9. November 1938 Gedanken zu zwei deutschen Schicksalsdaten, Ralf Giordano, Schriftsteller
Am 70. Jahrestag des knapp gescheiterten Bombenattentats des Tischlers Georg Elser
erinnert der Schriftsteller Ralph Giordano an diese schicksalhafte Tat, die auch Jahrzehnte
nach dem Ende des Krieges nicht die verdiente Beachtung gefunden hat. Im Gegensatz zu
den Verschwörern des 20. Juli um Graf Stauffenberg blieb dem einfachen Bürger und
Einzeltäter Elser lange Zeit die Anerkennung versagt. Als in der Nazizeit verfolgter Jude
versteht sich Ralph Giordano als verantwortungsbewusster und wachsamer Bürger, der mit
aller Kraft und unerschütterlicher Überzeugung gegen den Rechtsradikalismus kämpft.
(eine Veranstaltung der VHS)
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19. November, 19.00 Uhr in der VHS „Neonazismus und extrem rechte Wahlparteien in NRW“, Jürgen Peters,
Freier Journalist und Bildungsreferent des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland
Das Bild des Neonazismus hat sich verändert, die Kleinstparteien der frühen 90er Jahre gibt
es nicht mehr, von den extrem rechten Parteien ist allein die NPD gestärkt aus dieser
Entwicklung hervorgegangen. Parallel dazu haben sich im neonazistischen Spektrum ab
Mitte der neunziger Jahre anstelle von Parteien die sogenannten Freien Kameradschaften
gebildet. Sie kooperieren zum Teil eng mit der NPD, grenzen sich aber auch scharf von der
Partei ab. Innerhalb der "Freien Kameradschaften"-Szene gibt es die "Autonomen
Nationalisten" die sich jener Symbole, Codes und Sprachformen bedient, die bisher eindeutig
in der Linken verortet waren.
Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten
und/oder rassistischen Parteien, Organisationen oder Szenen angehören bzw. bereits in der Vergangenheit durch
rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den
Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
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