Aus Anti-Rassismus-Telefon
| nach unten | Hauptseite |
| Wir helfen! | Wer sind wir? | |
| E-Mail: artessen<a>gmx.de | |||||
Achtung: Teilartikel!
NRZ / Essen,Donnerstag, 24.02.05
Als Volksverhetzer das Gericht verlassen
PROZESS / Geld- und Bewährungsstrafe für Rentner. Er hatte Spätaussiedler übel beschimpft.
Polnische Spätaussiedler waren das Ziel seiner Angriffe. Im vergangenen Sommer beleidigte der Rentner Mitbewohner und deren Kinder in der Wohnanlage als "Polacken" und hetzte lauthals vom Balkon (die NRZ berichtete). Anlass für die fehlgeleitete Wut war offensichtlich Lärm auf dem Kinderspielplatz der Anlage, den der Rentner den polnischen Mietern anlastete. Der Rentner schob die übelsten Vorwürfe einem Nachbarn zu. Er habe nur mitgeteilt, was der andere rede, behauptete er. Glauben konnte ihm das Gericht nicht. Es gab Zeugen. Als unterste Schublade" bezeichnete Oberamtsanwalt Sattler das Verhalten des 53-Jährigen. "Ich will ihn nicht als alten Nazi sehen, sondern als Knappschaftsrentner, dem die Galle übergelaufen ist," sagt der Anklagevertreter, dessen Antrag Richterin Dreher im Urteil folgte. (adB) |
| Wir sind umgezogen: von der | |||
| . nach oben | Hauptseite | Wir helfen! | E-Mail: artessen<a>gmx.de |








