Die „Identitäre Bewegung“

Die „Identitäre Bewegung“

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Ab 2013 erregte die aus Frankreich kommende Organisation, die von jungen Rechten ins Leben gerufen wurde und junge Menschen ansprechen wollte, auch in Deutschland vor allem medial Aufmerksamkeit. Ihre Transparent-Aktion auf dem Brandenburger Tor schaffte es 2016 zum
Beispiel bis in die „Tagesschau“. Sie warb für sich mit poppigem Auftreten, einer ständigen Präsenz in den Sozialen Medien, mit für die
extreme Rechte ungewohnten Aktionsformen und mit Inhalten, die nicht immer auf den ersten Blick der extremen Rechten zuzuordnen waren. Die
„Identitären“ waren die Fußtruppen der bis dahin in ihren Schreibstuben hockenden „Neuen Rechten“ bzw. „Intellektuellen Rechten“, die sich vom
Neonazismus abgrenzt und ihren Rassismus versteckt.

Nicht zuletzt durch antifaschistische Öffentlichkeits- und Recherchearbeit konnte die IB allmählich zurückgedrängt werden. Ab 2019 waren immer weniger Aktivitäten festzustellen. Die „Identitären“ sind jedoch nicht weg, sondern ihre Kader haben sich professionalisiert, arbeiten in AfD, „Junge Alternative“ und diversen anderen Gruppierungen oder Ich-AGs des extrem rechten Netzwerks weiter.

Der Vortrag reflektiert und analysiert die Entwicklung der „Identitären Bewegung“, ihre Erfolgsbedingungen und Grenzen sowie ihr Scheitern und Nachleben. Was lässt sich lernen aus ihren temporären Erfolgen? Welche Spuren und Neuerungen haben sie hinterlassen in der extremen Rechten?

Veranstalter*innen: Antifaschistischer Arbeitskreis an der HSD und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland (ABR), SJD – Die Falken Düsseldorf und dem ZAKK.

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Date And Time

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27.07.2021 @ 19:30 bis
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