Von Polizeischikanen und Stigmatisierung – 3. Veranstaltung

Von Polizeischikanen und Stigmatisierung – 3. Veranstaltung

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Von Polizeischikanen und Stigmatisierung –
Die verheerenden Folgen des rassistischen
Konstrukts der sogenannten „Clankriminalität“

3-TEILIGE VERANSTALTUNGSREIHE

Flyer

Ort Regenbogenfabrik in Berlin

Podium zur Betrachtung des Phänomens aus verschiedenen Blickwinkeln. Wir sprechen über die Folgen des Konstrukts der „Clankriminalität“ aus soziologischer, juristischer und sozialer Perspektive.

Gäste Ahmed Abed (Anwalt/Kein Generalverdacht),

NN von Gangway e.V.,

Gast aus dem Bereich der Soziologie folgt.

Moderation Jorinde Schulz (Kein Generalverdacht) und Britta Rabe (Grundrechtekomitee)

facebook.com/events/557469742107482

Seit Mitte 2020 wird durch die weltweiten Black Lives Matter Proteste auch in Deutschland vermehrt über Polizeigewalt und institutionell rassistische Polizeipraktiken gesprochen. Insbesondere Racial Profiling und rassistische
Polizeigewalt stehen – zurecht! – im Zentrum der Debatten.

 

Ein weiteres Phänomen von institutionellem Rassismus kommt in den Debatten bisher allerdings zu kurz, obwohl auch dieses für die Betroffenen massive Konsequenzen hat:
das Konzept der sogenannten „Clankriminalität“.

In den Boulevardmedien sind Berichte über sogenannte „Clankrimininalität“ fast zu einem eigenen Genre geworden und kurbeln die Verkaufszahlen an. Innenpolitiker, insbesondere von CDU und SPD überbieten sich diesbezüglich in Starker-Staat-Rhetorik und machen mit dem Thema Wahlkampf.

Die Polizeibehörden ziehen mit: Mittlerweile bringen mehrere Länderpolizeien und das BKA jährliche sogenannte „Lagebilder Clankriminalität“ heraus. Dass damit die Ethnisierung von Kriminalität betrieben wird und dies stigmatisierenden, rassistischen Vorurteilen Vorschub leistet, steht bisher allerdings kaum in der Kritik. Insbesondere diejenigen, die von den staatlichen Maßnahmen betroffen sind, bleiben in den Debatten ungefragt und ungehört.

Mit dieser Veranstaltungsreihe wollen wir diesen stigmatisierenden Diskurs kritisch beleuchten. Wir wollen die Darstellungen in Politik, Medien und Gesellschaft analysieren und aufzeigen, wie hier für ganze Bevölkerungsgruppen der allgemeine Gleichbehandlungsgrundsatz ebenso missachtet wird, wie grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien.
Dabei ist es uns besonders wichtig, auch Betroffene und damit die eigentlichen Expert*innen zu Wort kommen zu lassen.

Wir laden dazu ein, mit uns zuzuhören, zu hinterfragen und in Austausch zu treten.

Aktualisierungen werden auf unseren Webseiten
und Social Media Profilen veröffentlicht:

www.kop-berlin.de | www.grundrechtekomitee.de
kopberlin | grundrechte1 | KeinGeneralverd
kop_berlin | kein_generalverdacht

Wir werden einen    Livestream   anbieten:

 

Wir freuen uns, dass die Regenbogenfabrik
die komplette Veranstaltungsreihe hostet:
Regenbogenfabrik
Lausitzer Straße 22
10999 Berlin
www.regenbogenfabrik.de

Um dich für diese Veranstaltung zu registrieren, besuche den folgenden Link:

 

Date And Time

include.txt
01.09.2021 @ 19:00 bis
@ 22:00
 

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